
Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Personen, die an peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) leiden, möglicherweise nicht genügend Omega-3 über ihre Ernährung aufnehmen. Forscher sind der Ansicht, dass eine ausreichende Aufnahme der richtigen Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, gemessen am Omega-3-Index, das mit PAVK verbundene Risiko erheblich verringern könnte.
PAD, ähnlich der Arteriosklerose der Herzarterien, ist eine Erkrankung der Arterien in den Beinen oder Armen. Sie entsteht, wenn diese Extremitäten nicht ausreichend Blut erhalten, um den Bedarf zu decken, was häufig zu Schmerzen führt, die medizinisch als Claudicatio intermittens bezeichnet werden und auf eine unzureichende Durchblutung während körperlicher Betätigung hinweisen.
Zu den Symptomen von PAVK zählen laut Mayo Clinic Krämpfe in den Hüft-, Oberschenkel- oder Wadenmuskeln nach Aktivitäten wie Gehen oder Treppensteigen. Weitere Symptome können nicht heilende Wunden, Veränderungen der Beinfarbe, Haarausfall oder langsameres Haarwachstum an den Beinen, langsameres Wachstum der Zehennägel, glänzende Haut an den Beinen, ein schwacher oder fehlender Puls in den Beinen oder Füßen und erektile Dysfunktion bei Männern sein.
Die Risikofaktoren für PAVK nehmen im Allgemeinen mit dem Alter zu, insbesondere nach dem 65. Lebensjahr, wenn Blutgefäße und Arterien anfälliger für Alterung werden. Faktoren wie Rauchen oder Diabetes können PAVK im Alter von etwa 50 Jahren auslösen. Die Mayo Clinic nennt Rauchen, Diabetes, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, hohen Cholesterinspiegel, zunehmendes Alter, PAVK in der Familie, Herzerkrankungen, Schlaganfall und hohe Homocysteinwerte als wichtige Risikofaktoren.
Über 8,5 Millionen Erwachsene in den USA sind von PAVK betroffen, viele sind sich ihrer Erkrankung nicht bewusst. Das National Heart, Lung, and Blood Institute weist darauf hin, dass Plaquebildung in den Beinen nicht immer Symptome verursacht und dass Menschen, die Schmerzen oder Beinkrämpfe verspüren, diese oft dem Alter oder anderen Ursachen zuschreiben, anstatt sie zu melden.
Zur Diagnose einer PAVK werden verschiedene Verfahren eingesetzt, darunter Knöchel-Arm-Index, Doppler- und Ultraschallbildgebung, CT-Angiographie, MR-Angiographie und Angiographie. Eine korrekte Diagnose ist entscheidend, da PAVK zu weiteren Schmerzen und potenziellem Gliedmaßenverlust führen kann und die Betroffenen ein höheres Risiko für koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall haben.
Um das PAD-Risiko zu minimieren, empfiehlt das CDC körperliche Aktivität, den Verzicht auf Tabak sowie die Kontrolle von Bluthochdruck, Cholesterin und Diabetes. Neuere Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Aufnahme eines Omega-3-Index-Tests in diese Liste ein wertvoller Schritt bei der Beurteilung des PAD-Risikos und der Umsetzung vorbeugender Maßnahmen sein könnte.
Wie Omega-3 helfen kann, PAVK vorzubeugen
Ergebnisse aus früheren Studien deuten auf die Rolle von Omega-3 in verschiedenen Stadien des atherosklerotischen Prozesses hin, unter anderem bei der Verbesserung der Endothelfunktion, der Förderung der Gefäßerweiterung, der Ausübung antioxidativer, entzündungshemmender und antithrombotischer Wirkungen, der Verzögerung der Plaquebildung, der Erhöhung der Plaquestabilität und der Verringerung der Arteriensteifigkeit.
Es gibt jedoch nur wenige klinische Studien, die den Omega-3-Spiegel im Blut von Menschen mit PAVK messen, was dieses jüngste Forschungsvorhaben motiviert. Die in der Märzausgabe von Lipids veröffentlichte Studie ergab, dass Menschen mit PAVK einen niedrigeren Omega-3-Index aufweisen als Menschen ohne die Krankheit, was auf einen möglichen Omega-3-Mangel bei PAVK-Patienten hindeutet.
Der Vergleich des Omega-3-Index von 145 PAVK-Patienten mit dem von 34 Kontrollpersonen ergab eine erhebliche Diskrepanz (5 % bei PAVK-Patienten vs. 6 % bei Kontrollpersonen). Die Kontrolle von Variablen wie Alter, Rauchen und Medikamenteneinnahme änderte nichts an dem Ergebnis eines niedrigeren Omega-3-Index bei PAVK-Fällen.
Die Studie kam zu dem Schluss, dass mit jedem Rückgang des Omega-3-Index um 1 % die Wahrscheinlichkeit, an PAVK zu erkranken, um 39 % steigt. Bill Harris, Ph.D., einer der Autoren der Studie, meinte, dass die entzündungshemmenden Vorteile, die mit einem höheren Omega-3-Index einhergehen, diese Ergebnisse teilweise erklären könnten, und plädierte für weitere Untersuchungen, ob eine langfristige Omega-3-Nahrungsergänzung oder ein erhöhter Verzehr von fettem Fisch die Entwicklung von PAVK verhindern könnte.
Eine Studie aus dem Jahr 2013 kam zu einem ähnlichen Ergebnis und empfahl weitere Untersuchungen, um festzustellen, ob die Anpassung des Omega-3-Index durch Ernährungsumstellung oder die Einnahme von Fischöl die Entzündungen und Symptome bei PAVK-Patienten lindern könnte.
In dieser speziellen Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in roten Blutkörperchen und Entzündungs- und Gefäßfunktionsmarkern in einer auf PAVK untersuchten Kohorte untersucht. Die Ergebnisse deuteten auf eine inverse Assoziation zwischen dem Omega-3-Index und Entzündungsbiomarkern hin, was das Potenzial von Omega-3 zur Linderung von Entzündungen und zur Verbesserung der Gefäßgesundheit bei PAVK-Patienten unterstreicht.
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